Wiesn Tagebuch – noch 32 und der Rest von heute

Ein Feiertag.

Traumwetter. Sonne, Sommer, Biergarten Zeit. Ich bin im Zelt. Erste Reihe vor der Musik. „Tröööööööt“ die Ludwig-Thoma-Musikanten spielen den ersten Marsch. Mir hauts des Trommelfell raus.

17:51 Uhr

Bis grade eben war mein Service noch leer. 12 Leere Tische. Ich war nur kurz ein Weißbier trinken. Alles voll. Also alle Tische. Von einer Sekunde auf die andere. Und alle haben Hunger. Ich schau mich kurz um. Das komplette Zelt ist voll. Alle haben Hunger. Jaaaaaaa, natürlich… Sie hätten ja den ganzen Tag Zeit gehabt. Nein. Sie kommen alle gleichzeitig.

picture alliance / dpa

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Für zwei Stunden bricht die Hölle über uns herein.

„I wart jetzt seit 20 Minuten auf Schweinswürschtl.“

„Ich warte seit 25 Minuten auf einen Schweinebraten“

„Ham sie mich vergessen!“

Ähm… NEIN. Ich habe Sie nicht vergessen.

2 Stunden später, sind alle satt, keiner schimpft mehr und ich bin platt. Großartiger Tag.

„Mei, war des schee bei Eich“

21:46 Uhr

„Mogst o dringa“ endlich fragt a moi jemand! Freilich mag ich. Zischhhhhhh, tut des gut! Ok. Es gibt besseres Bier. Aber das wäre jammern auf hohen Niveau.

 

Morgen: Dampfwurscht-Schlacht

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